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U2 Australien: Tag 5 - Hello Hello

U2 Australien: Tag 5 - Hello Hello

Maik Arink
Maik Arink

Nach einer anstrengenden Sightseeingtour am Vortag hat mich in der Nacht vor dem ersten U2 Konzert nun doch der Jet Lag eingeholt. Eigentlich war ich gegen 22 Uhr Ortszeit im Bett, eingeschlafen bin ich allerdings erst gegen 3:30 am nÀchsten Morgen.

Entsprechend spÀt bin ich, trotz der sehr lauten Bauarbeiten im Innenhof, wach geworden. Zum Konzert wollte ich gegen 15 Uhr aufbrechen, das erste Mal auf den Wecker geschaut habe ich aber erst um 13 Uhr.

Blick aus dem Apartment

Entsprechend stressig wurde dann auch der Weg zum Stadion. Doch zum GlĂŒck war das Marvel Stadion nur knapp 15 Minuten Fußweg entfernt.

Am Stadion angekommen, waren die EingĂ€nge komplett voll, obwohl noch gar kein Einlass war. Da ich auch noch nicht gefrĂŒhstĂŒckt hatte, habe ich mir kurzerhand an einem Stand einen Hotdog gekauft [super KonzertfrĂŒhstĂŒck 😂].

Nur ein paar Minuten spĂ€ter wurden dann schon die Tore geöffnet. Nachdem ich mir das Chaos ein paar Minuten angesehen hatte, machte ich mich auch auf den Weg zu meinem (sehr entspannten) Gate. Nach ein paar Minuten warten und Security Check, war ich dann auch schon im Innenraum und konnte zum ersten Mal wieder die BĂŒhne in ihrer ganzen GrĂ¶ĂŸe bewundern.

Jetzt konnte ich mir entspannt meinen (vorher schon gewĂ€hlten) Platz in der Mitte sichern und habe dann noch knapp 2,5 Stunden Zeit, bis Noel die BĂŒhne betreten soll.
Also habe ich mir das Stadion mal etwas genauer angeschaut und dabei auch gleich ein Bier an der Bar bestellt. Als ich mich an die Bar anstellen wollte, wurde ich direkt nach meinem Ausweis gefragt, was mir da schon etwas komisch vorkam. Zum GlĂŒck hatte ich den noch in meine Fototasche gepackt, da ich nur leichtes GepĂ€ck mitnehmen wollte. Es gab aber keine Beanstandungen.
Dann habe ich wieder meinen Platz eingenommen und auf das Vorprogramm gewartet.

Bei dem immer sehr interessanten Noel Set mit dem gewöhnlichen Publikum Banter, hatten die Techniker einige Probleme mit dem Screen.

In der Pause habe ich mich gut mit ein paar Australiern aus Sydney unterhalten, die auch die komplette AUS-Tour dabei sind. Unter anderem habe ich gelernt, dass Depeche Mode noch nie in Down-Under auf Tour waren.

Auch daheim wurde dann mittlerweile die Arbeit eingestellt und der Berichterstattung auf U2tour gefolgt.

Nach den High Flying Birds und der Umbaupause fingen dann knapp 45 Minuten spĂ€ter U2 mit ihrem Konzert an. Es war ein unglaubliches GefĂŒhl, dass das endlich geklappt hat.

Nach dem ersten Set auf der Tree Stage, kam dann endlich der Moment, auf den ich am meisten gewartet habe und meinen Platz extra ausgesucht habe. Ich wollte nĂ€mlich ein Foto von dem roten Baum mit Band im Vordergrund schießen.

Der obligatorische Joshua Tree Block, folgte wie gewohnt. Die Band war sehr spielfreudig. Nachdem es nach Pride mit dem Singing in the Rain Snippet, schon angefangen hatte leicht zu regnen, wurde es bei In Gods Country so schlimm, dass das Dach des Stadions geschlossen wurde. Die Band hat es scheinbar nicht gestört, nur bei den Technikern ist etwas Panik ausgebrochen, da die nicht wussten, wessen Gitarren sie zuerst einpassen sollten. Das Positive war, dass ich so auch mal den Regenschirm von Larry sehen konnte.

Der Rest des Konzertes verlief eigentlich nach dem 2017 Muster. Eine nette Neuerung war, dass dieses Mal Bono die anderen Mitglieder auch ans Mikrofon geholt hat und so auch Mal etwas erzÀhlen konnte. So hörte ich Larry das erste mal komplette und zusammenhÀngende SÀtze aufsagen. Er erzÀhlte von seiner interessanten Zeit bei den Drifting Cowboys und wie er den Foxtrott gelernt hat.

Alles in allem ein sehr schöner Start der Tour fĂŒr mich. Leider hat mir mein Platz nicht so gut gefallen, da wĂ€hrend der unbekannteren Lieder alle Leute um mich angefangen haben zu tratschen. Aber zum GlĂŒck ist nach dem Konzert ja vor dem Konzert!

Das U2tour.de Review gibt es hier: Ein sehr "cooles" Konzert in Melbourne - mit Überraschungen ...

Der Weg aus dem Stadion war dann zum GlĂŒck schnell gefunden. Mein Vorteil war, dass ich laufen konnte und nicht mit den ĂŒberfĂŒllten Bahnen weiter musste.

Auf dem Weg zum Apartment bin ich dann noch auf zwei Guinness in „The Drunken Poet“ abgestiegen. Dort habe ich mich noch schön eineinhalb Stunden mit einem U2 Fan aus Irland unterhalten. Sie war extra fĂŒr das Melbourne-Konzert hergeflogen und hat ein paar Freunde in der Stadt besucht.

Insgesamt ein sehr schöner Abend.